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PROJEKT

#minusfifty

Unsere Vision für die Zukunft der Brillenglasfertigung mit 50 % weniger Ressourcenverbrauch

Seit über 20 Jahren gab es keinen großen Impuls mehr in der Fertigung moderner Brillengläser. Zwar wurden enorme Fortschritte bei Fertigungsgeschwindigkeit und Effizienz erzielt, doch zwei Kernthemen blieben bisher ungelöst: die nach wie vor massenhafte Verwendung von Alloy zum Halten und Fixieren der Brillenglasrohlinge sowie der hohe Polymerverlust durch unverhältnismäßig große Verschnitte in der Vorbearbeitung. Auch der Energieverbrauch moderner Maschinen wurde bisher nicht ausreichend berücksichtigt.

Hier setzt das Konzept #minusfifty an: eine einfache Haltetechnologie ohne Alloy und Kleber, optimierte Blanks für weniger Verschnitt und kürzere Bearbeitungszeiten, weniger Energieverbrauch durch weniger Maschinen und schlanke Prozesse. Unsere Vision: den Ressourcenverbrauch in der Brillenglasfertigung um 50 % zu senken.

01 AUSGANGSLAGE

Herausforderung

Die Brillenglasfertigung setzt nach wie vor massenhaft Alloy zum Halten und Fixieren der Rohlinge ein — ein ressourcen- und kostenintensiver Standard. Hinzu kommt ein hoher Polymerverschnitt durch überdimensionierte Blanks in der Vorbearbeitung. Auch der Energieverbrauch moderner Maschinen wurde bisher kaum als Optimierungshebel betrachtet.

02 UNSER ANSATZ

Lösung

Eine neue Haltetechnologie fixiert die Rohlinge vollständig ohne Alloy und Kleber. Optimierte Blanks mit reduzierten Außenkurven und geringerer Rohteildicke senken den Materialverschnitt um bis zu 50 %. Die Reduzierung auf drei Arbeitsgänge und einfache Maschinentechnik führen zu einem deutlich schlankeren Prozess mit geringerem Energiebedarf.

03 MEHRWERT

Vorteile

50 % weniger Materialeinsatz pro Brillenglas
Kein Alloy, kein Kleber — sauberere und sicherere Fertigung
Reduzierter Energieverbrauch durch schlanke Prozesse
Nur 3 Arbeitsgänge statt bisheriger Prozesskette
Überschaubare Investition — auch für kleine Labore
Bessere Beschichtungsergebnisse durch Standardform
Optimales Handling und Markierung durch Trägerrand